Ein Blick in die andere Welt – Gesamtausgabe, Band 4

Herbert Vollmann

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Beschreibung

Details

Herbert Vollmann gibt auf Grundlage der Gralsbotschaft von Abd-ru-shin Erklärungen zu aktuellen und zeitlosen Menschheitsthemen.

Band 4 behandelt unter anderem folgende Themen:
Wahrheiten und Weisheiten in Sprichwörtern und Redensarten / Über die Grundbedeutung der Zahlengesetze / Generationskonflikte / Menschliche Schwächen / Das Leid / Falsche Propheten / Schönheitssinn / Das Weltgericht / Das zukünftige Friedensreich …

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Zusatzinformation
Autor Herbert Vollmann
ISBN 978-3-87860-255-2
Abmessungen 13.00 x 21.50 cm
Ausführung Hardcover
Umfang 176
Sprache Deutsch
Lieferzeit 1-6 Tage
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Vorwort

Es ist uns sicher nützlich, einmal unseren irdischen Horizont beiseite zu lassen und einen Blick in die andere Welt zu tun.
Das weitet unseren Ausblick, zeigt uns neue Zusammenhänge, bringt uns neuartige Erkenntnisse und schließlich die Gewißheit, daß das Diesseits und das Jenseits untrennbar miteinander verbunden sind, also ein Ganzes bilden. So sind auch die Schöpfungsgesetze hier und drüben in gleicher Weise wirksam. Den hier gegebenen Erklärungen liegt das Wissen der Gralsbotschaft »Im Lichte der Wahrheit« von Abd-ru-shin zugrunde.
In diesem Buch wird auch auf die Offenbarung des Johannes hingewiesen, weil wir mitten in der Erfüllung eines ihrer wichtigsten Abschnitte stehen.

Vomperberg, im September 1995

 

Aller guten Dinge sind drei 
(Sprichwort)

Das Licht, das von dem dreieinigen Gott ausgeht, erfüllt die ganze Schöpfung mit einem heiligen Dreiklang bis ins tiefste Irdische hinein.
Das Symbol für die Dreiheit ist das Trigon (Dreieck), ein uraltes Zeichen.
So gibt es auch hier auf Erden Probleme, Dinge, Handlungen, die zur Lösung die Drei erfüllt haben müssen, die nicht vollendet werden können, weil das dritte Glied fehlt.
Zum Beispiel sind die Begriffe »Sexualkraft«, »Schamempfindung«, »Geschlechtstrieb« als Dreiklang nicht von einander zu trennen. Die Sexualkraft ist nicht gleichbedeutend mit dem Geschlechtstrieb. Sie hat als feinstes Produkt der Grobstofflichkeit die Aufgabe, das geistige Empfinden zu durchglühen und dadurch die Verbindung des Geistes zur Stofflichkeit, zum Irdischen herzustellen. Fehlt nun die körperliche Schamempfindung als Schutz und Hemmung, so ist das Zusammenwirken der natürlichen Dreiheit gestört und eine ungesunde, unnatürliche Sinnlichkeit greift Platz, die viel Schaden anrichten kann.
Zum Begriff »Einfachheit« gehören noch die Begriffe »Klarheit« und »Natürlichkeit«. Nur in diesem Dreiklang vermag Einfachheit ihre Wirkung zu entfalten.
Das Kommen des Menschen auf die Erde besteht aus Zeugung, Inkarnation und Geburt. Den Begriff »Inkarnation«, also der Eintritt des Geistes in den Erdenkörper, kennen viele Menschen nicht oder sie lehnen ihn ab. So sind ihnen nur zwei Bedingungen bekannt, und viele damit zusammenhängende Probleme können nicht gelöst werden, weil der dritte Vorgang, die Inkarnation, in dem Begriffsleben der Menschen fehlt. Denn ohne Inkarnation ist auch eine Geburt nicht möglich.
Es ist eben doch so, wie die Worte sagen: »Aller guten Dinge sind drei!« Aber es müssen gute Dinge sein, weil nur sie in den Schöpfungsgesetzen schwingen und gefördert werden!

 

Über die Grundbedeutung der Zahlengesetze

Fast zu allen Zeiten haben die Menschen den Zahlen besondere Kräfte zugeschrieben. Denn der Zweck der Zahlen erschöpft sich nicht nur darin, zu zählen und zu rechnen. Sie sind nicht allein für das diesseitige Leben von Bedeutung, sondern auch für das Außerirdische.
Wenn die Redensart sagt: »Mit Zahlen kann man alles beweisen«, so ist darin ein tieferer Sinn verborgen.
Alles, was lebt, hat seine Zahl, in der es schwingt. Eng verbunden ist die Zahl mit dem Wort. War im Anfang das Wort, so waren in dem Wort auch die Zahlengesetze enthalten. Das Zahlenwissen stammt aus dem lebendigen Gotteswort.
Salomo verkündete dies einst mit den Worten, daß die Weisheit Gottes »alles mit Maß, Zahl und Gewicht geordnet hat« (Weish. 11,22). »Die Zahl ist das Wesen aller Dinge« lautete später einer der berühmten Aussprüche, die Pythagoras zugeschrieben werden, der im 6. Jahrhundert vor Christus lebte.
Neun Zahlengesetze webte des Schöpfers Weisheit in seine Schöpfung, die sie wie Nervenstränge durchziehen:

1 = Kraft
2 = Schöpfung
3 = Licht
4 = Natur
5 = Liebe
6 = Macht
7 = Wille
8 = Geist
9 = Glaube

Diese Namen der Zahlengesetze formten sich im Schöpfungswirken so, daß darin die neun Zahlengesetze schwingen. Das bedeutet, daß die Zahlengesetze nicht nur so heißen, sie sind auch das, was sie ausdrücken.
Man könnte vielleicht auch sagen, die Zahlen sind der Ausdruck von bestimmten Gesetzmäßigkeiten in der Schöpfung. Sie drücken immer wieder das gleiche aus, ohne daß jemals eine Veränderung ihres Inhaltes erfolgt.
Von den bisher auf dem Gebiet der Zahlenmystik und -symbolik ermittelten und in vielen Niederschriften dargebotenen Ergebnissen und Zahlendeutungen werden die echten Zahlengesetze nicht berührt, weil es sich bei ihnen um ein Wissen handelt, das den Menschen bisher verborgen geblieben war und ihnen jetzt zur Zeit der Weltenwende durch besondere Gnade Gottes gegeben wurde.
Die folgenden Erklärungen haben nicht den Zweck, irgendwelche Berechnungen mit den Zahlengesetzen anzustellen. Das bleibt einer späteren Zeit vorbehalten. Sie sollen lediglich die Grundbedeutung der Zahlengesetze aufzeigen, um ein Ahnen zu wecken von dem ewigen Rhythmus der Zahlen, die vom Thron des Allewigen hinabstrahlen in die Schöpfung, Leben bringend und Kraft spendend.
Das Urwissen und die Geheimnisse des Gotteswirkens enthalten die Zahlen 3, 5, 7 und 9. Deshalb werden sie die heiligen Zahlen genannt!

 

Generationskonflikte

Heftigste Vorwürfe und kaum zu klärende Mißverständnisse zwischen Jugend und Alter begleiten heute den sogenannten Generationskonflikt. Dazu kommen außergewöhnliche Belastungen durch Umwelteinflüsse, die nicht so leicht zu bewältigen sind.
Hier sei nun auf eine Lösung von Konflikten hingewiesen, die mehr im Familienbereich zwischen Jung und Alt ausgetragen werden.
Der Weg zur Lösung zeigt sich in der Beachtung des Schöpfungsgesetzes der Anziehung der Gleichart, das der Volksmund mit den einfachen Worten ausdrückt: »Gleich und gleich gesellt sich gern.«
Da dieses Gesetz sehr wesentlich bei der Inkarnation der Menschenseele in den Kindeskörper zur Auswirkung kommt, muß hier der Hebel angesetzt werden. Denn die Ursache zu den Enttäuschungen, Spannungen, Reibereien, zu dem Anecken ist sehr oft in einer schlechten Gleichart zu suchen, die beide Teile, Eltern und Kinder, in sich tragen und die eben die Anziehung der Menschenseele mit veranlaßte.
Daher müssen sich zunächst die Eltern darüber klar werden, welche üble oder falsche Art es ist, die bei ihnen die Anziehung der Seele, ob erwünscht oder unerwünscht, bewirkte oder ob möglicherweise eine andere Person, die eine solche Gleichart mit dem Kinde hat, sich oft in der Nähe der werdenden Mutter aufgehalten hat und deshalb bei der Anziehung der Seele mitwirkte.
Gerade die Schwächen und Fehler sind es, die durch das nachhaltige Erleben, das sie verursachen, bei Inkarnationen besonders stark anziehend wirken.
Wenn Eltern und Kinder einmal hier den Grund für Disharmonien ernsthaft zu suchen beginnen, werden sie gewiß ein gutes Stück auf dem Wege zur Harmonie weiterkommen.
Es gibt einen Spruch, der gut hierher paßt:
»Es spiegeln sich in deiner Kinder Gebrechen
oft deine eigenen Charakterschwächen.
Drum laß dir zur ernsten Mahnung dienen:
Erzieh dich noch einmal zugleich mit ihnen!«
Vor allem sollten dabei die Worte Jesu zur Hilfe genommen werden:
»Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?« (Matth. 7,3)
Sie besagen: Ein Mensch, der sich über die Fehler anderer aufregt und sie als störend empfindet, trägt die gleichen Fehler in viel größerem Maße in sich.
Mit diesen Erkenntnissen wird ein gegenseitiges Verstehen und Vergeben nicht mehr so schwer sein und den Entschluß reifen lassen, das Falsche abzulegen.
Bei solchen vorkommenden Fehlern kann also nicht das Milieu als Entschuldigung oder Milderung angeführt werden. Denn die Seele, die entschuldigt werden soll, hat sich gerade kraft ihres freien Willens diese Umgebung selbst zur Inkarnation ausgewählt, dabei im wesentlichen dem Gesetz der Anziehung der Gleichart folgend. Sie kann daher nicht in diesem Sinne als »ein Opfer ihrer Umgebung« bezeichnet werden.
Aber es gibt einen Weg, um in Zukunft Generationskonflikte gar nicht erst aufkommen zu lassen und von vornherein eine harmonische Atmosphäre der Erziehung und Entwicklung für die Kinder zu schaffen: Wenn verantwortungsbewußte Eltern ernsthaft dem Guten und Edlen zustreben, um im Falle einer von beiden Teilen gewünschten Inkarnation jenen Seelen das Erdenleben zu ermöglichen, die auch wirklich willkommen sind!
Eine sogenannte vorgeburtliche Erziehung der im Jenseits auf Inkarnation wartenden Seelen gibt es nicht. Wenn hier überhaupt von Erziehung gesprochen werden kann, dann betrifft dies die Eltern. Sie müssen sich seelisch auf eine Stufe emporschwingen, auf der sie einer guten jenseitigen Gleichart Gelegenheit zur Inkarnation zu bieten vermögen.
Außer den Gleicharten spielen oft noch schicksalhafte (karmische) Bindungen aus vergangenen Leben mit, welche Eltern, Kinder oder Geschwister zusammenführen, damit sie im Erkennen ihre Schuld lösen.
Auch das vierte Gebot ist von Nutzen: »Du sollst Vater und Mutter ehren!« Das wird meistens viel zu einseitig aufgefaßt. Nicht nur die Kinder, auch die Eltern müssen bei der Erfüllung dieses Gebotes mithelfen, indem sie durch ihr Tun und Denken den hohen Begriff der Vaterschaft und Mutterschaft so lebendig machen, daß sie wirklich ehrenwert und vorbildlich sind.
So bringen Erkenntnisse aufgrund der Schöpfungsgesetze große Hilfen, lassen Fehler erkennen und fördern gegenseitiges Verstehen und harmonisches Zusammenleben!

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